Mittwoch, 21. Juni 2017

Rückschau: Constantin Litvaks Workshop

„Menschen – von ganz weit weg bis ganz nah dran“

am 06. Mai 2017


Anfang Mai fand der erste unserer 10 Workshops anlässlich des 10. Geburtstags der internationalen Urban Sketchers Bewegung statt. Constantin Litvak zeigte uns, wie man sich Menschen als Zeichenobjekt nähert. Allein schon seine Kursbeschreibung war toll:

Menschen sind unglaubliche Wesen. Sie sind alle auf dem gleichen Prinzip aufgebaut – fast alle haben zwei Beine, zwei Hände und ein Kopf – und dennoch werden wir nie zwei absolut identische Exemplare in freier Wildbahn begegnen. Anders als ihre direkten Verwandten, die Denkmale, bleiben Menschen selten still – auch wenn sie sich mit ihren Handys beschäftigen oder gar schlafen. Menschen sind in der Lage miteinander zu kommunizieren – manchmal tauchen sie sogar in Gruppen von zwei oder mehreren Personen auf. Menschen sind unvorhersehbar, ihre Gefühle und ihre Stimmung können sich plötzlich und ohne jegliche Ansage um 180 Grad drehen; und niemand weiß – mit welchen Folgen.

All die Eigenschaften machen Menschen zu den gewünschten, und gleichzeitig – zu den furchterregendsten Objekten im Urban Sketching. In dem Workshop werden wir lernen, Menschen in der Wildnis zu beobachten und diese Beobachtungen in unseren Skizzenbüchern effektiv festzuhalten. Unsere Übungen werden wir mit einer beachtlichen Entfernung zu diesen Wesen beginnen und, mit der Steigerung des Selbstvertrauens, uns auf kürzere Distanzen wagen – bis zu ganz nah dran. Dabei besprechen wir Methoden und Taktiken, die uns helfen alle Art Menschen zu zeichnen – egal ob sie dünn oder dick sind, Poncho oder Anzug tragen, oder gar die Gewohnheit haben, sich plötzlich in Luft aufzulösen.

Am Ende des Workshops werden wir die Faszination Mensch besser verstehen und wir werden entdecken, was für eine unerschöpfte Quelle der Inspiration diese Wesen uns anbieten.


   

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