Dienstag, 25. Oktober 2016

Sketchcrawl auf dem Melatenfriedhof und im Ostasiatischen Museum in Köln


Am 16. Oktober 2016, einem wunderschönen Herbstsonntag, trafen sich so viele Düsseldorf-Kölner Urban Sketcher wie selten zuvor. Diesmal auf dem Melatenfriedhof in Köln. Das weitläufige Parkgelände bot an jeder Ecke tolle Zeichenmotive, so dass sich die Gruppe nach dem Gruppenfoto zunächst schnell in alle Richtungen zerstreute.

Vicky aus Bonn war zum ersten Mal dabei. Ihre Vor-Ort-Zeichnung
vom Stollwerck-Grab hat sie zu Hause noch weiterbearbeitet. 





        
Carola war sogar vor und nach dem Sketchcrawl fleißig …



Klaus zeichnete die moderne Skulptur auf einer der großen Wegkreuzungen:
„Am Sonntag, 16.01.2016 war der Melatenfriedhof in Köln Ort für den Sketchcrawl. Nach einer bis dahin ungemütlichen und verregneten Woche war der Sonntag sonnig und warm. Auf dem Melatenfriedhof selber "sprang" mich ein Denkmal an: Auf einer Wegkreuzung steht auf einer runden Rasenfläche umgeben von sechs kreisförmig angeordneten Birken eine Steinplatte. Aus dieser Platte ist mit den Umrissen eines Menschen ein Bereich entfernt worden, so dass ein Freiraum entstanden ist. Das so entfernte Stück, ein massiver Steinblock, ebenfalls mit der Silhouette eines Menschen, liegt vor der Platte. Es ähnelt von der Seite einem Sarkophag.
Wegen des Freiraumes in der Tafel und aufgrund der Lichtverhältnisse war die Tafel und ihre Umgebung in schattigen Bereichen, während hinter der Platte durch den Freiraum erkennbar, das Grün von der Sonne beschienen wurde. Herbstzeit bedeutet auch scharfe Schatten wegen der niedrig stehenden Sonne. Es bedeutet auch, dass die Sonne kürzere Wege zurücklegt als im Sommer. Deswegen verändern sich die Schlagschatten und die Hell-Dunkel-Grenzen und -Bereiche so schnell, dass ich mich schwer tat beim Zeichnen.

Außerdem wurden durch den Wind Äste bewegt, was immer wieder zusätzliche Veränderungen mit sich brachte. Am Schluss schien die Sonne auf meinen Arbeitsplatz, ich konnte nicht mehr viel erkennen, aber die Wärme und die Tatsache, dass ich auch aufhören konnte zu Zeichnen, gaben mir ein höchst angenehmes Gefühl von Behaglichkeit.

Abgerundet wurde die Veranstaltung für mich durch einen Besuch im Café des Museums für Ostasiatische Kunst. Gespräche, Erfahrungsaustausch, Skizzenbücher, Zuhören und Zuschauen fand ich wieder klasse.

Einige sind nach dem Aufenthalt im Café wieder zum Zeichnen auf den Friedhof, andere einfach in die Umgebung des Aachener Weihers gezogen. Ich selber habe einen erlebnis- und erfahrungsreichen Tag verbracht und hoffe, beim nächsten Mal wieder dabei sein zu können.“

   
Steffens stimmungsvolle Motive vom Friedhof

 
Arnos Friedhofszeichnungen


Marcos Impression eines der Friedhofsgebäude

Zwischendurch stärkten wir uns im nahen Café/Restaurant des Ostasiatischen Museums, wo wir weiter zeichneten, uns nett unterhielten oder in den Skizzenbüchern der Mit-Sketcher blätterten. Danach kehrten einige wieder zum Friedhof zurück, während sich andere leider bereits verabschieden mussten oder lieber am Museum und dem Aachener Weiher weiter zeichnen wollten. Ein schöner, sonniger Abschluss der Freiluft-Zeichensaison.

 
Marietta zeichnete den Eingangsbereich des Museums und Statuen im Foyer.

 
Arno skizzierte das Foyer und den Patio des Museums, während Steffen sich der Hasenstatue am Ende des Flurs eingehender widmete.

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