Mittwoch, 21. September 2016

Ein freier Tag zum Zeichnen

Bike ´n´ Draw

In der letzten Septemberwoche hatte ich einen freien Tag. Da es ein sonniger Tag zu werden versprach, beschloss ich, Mopedfahren und Zeichnen zu kombinieren. Angelockt durch ein Wasserschloss in einer Kurve in Eicks bei Kommern in der Nähe des Freilichtmuseums des LVR fand ich einige schöne Motive.

Ein hübsches Fachwerkhaus, welches einen liebevoll gepflegten Eindruck machte, davor ein Platz zum Zeichnen mit der Option, dass die Sonne mich noch eine ganze Weile würde wärmen können...
Ich begann zu zeichnen, während einige Anwohner vorbei flanierten. Irgendwann kam die Eigentümerin des Hauses zu mir herüber und es entspann sich ein freundliches und interessantes Gespräch.

Aufs freundlichste mit Zitronenküchlein, Mineralwasser und Kaffee versorgt hatte ich Zeit, unter idealen Bedingungen genussvoll weiter zu zeichnen.
Während ich einiges über die Historie des Anwesens erfuhr, konnte ich mich der Ausarbeitung von Details widmen.
Die Zeichnung, nachdem ich daheim noch aus dem Kopf  Kleinigkeiten koloriert und den Text ergänzt habe.
Während der kalten Jahreszeit zehre ich von solchen Begebenheiten. Auch das macht für mich den Reiz des Urban Sketching aus.

Montag, 5. September 2016

Segeltörn mit den Vätern des DKHV

Anreise

Am ersten Septemberwochenende nahm ich an einem Segeltörn teil, der in Harlingen, NL, starten sollte. Zusammen mit anderen Vätern reisten wir so zeitig an, dass vor dem "Entern" des Plattbodenschiffes "Lotus" (ca. 130 Jahre alt) noch Zeit für individuelle Aktivitäten blieb.
Diese Zeit nutzte ich zum Herumstromern und die Suche nach geeigneten Motiven.


Dieses Schiff, welches im inneren Bereich der Stadt festgemacht hatte, war meine erste Zeichnung des Wochenendes und diente der Einstimmung auf die kommende Zeit.


Erster Tag an Bord

Am ersten Tag verließen wir nach ordentlichem Frühstück bei sonnigem Wetter den Hafen in die "Waddenzee" Richtung Terschelling.

Der erste Kaffee am Morgen. Während das teerartige Gebräu abkühlt, ist Zeit, um den Niedergang zu umreißen, durch den die Messe erschlossen wird. Der Ruf zum Frühstück unterbricht die Arbeit an der Skizze.




Noch unter Motor laufen wir aus.


Es sind genügend "helfende Hände" an Bord, so dass kaum auffällt, dass einer der Anwesenden "nur" zeichnet.





Die Ruderpinne, ein Holzarm von ca. 2 m Länge wird zusätzlich durch einen Block, eine Konstruktion aus Seilen und einem Flaschenzug, gehalten.


Vor der Nordseeinsel Terschelling wird die Fock geborgen.
Mit der Sonne von achtern fahren wir langsam und friedlich von der Seehundbank Richtung Terschelling.



Nach dem gemeinsam zubereiteten und verzehrten üppigen Abendessen kehrt wohlige Müdigkeit ein.




Zweiter Tag an Bord

der zweite Tag begann im Hafen von Terschelling mit stürmischem Wetter, heftigen Böen, Regen und kurzen seltenen sonnigen Abschnitten.

Der Blick aus der Messe durch den Niedergang an Deck und die neben uns liegenden Schiffe ist trostlos. Alles ist grau, nass und ungemütlich. Von den Masten, der Takelage, den Decksaufbauten spritzt, rauscht oder rinnt das Wasser.
Für die Kollegen, die für die anstehenden Manöver benötigt werden, ist an der Eignerkabine die Ausgabestelle für Regenkleidung.
Während der Rückreise nach Harlingen klart das Wetter auf, später kommt sogar häufiger die Sonne heraus. So kann ich etwas windgeschützt vom Hauptmast eine Skizze nehmen.
Es gab auch Zeit für entspanntes Genießen.
Aber auch weniger ruhige Plätze waren zu finden.
Offensichtlich gehörte der Bereich hinter der Eignerkabine beim Skipper zu den beliebteren Plätzen.