Donnerstag, 29. Dezember 2016

Jahresabschlusstreffen am Weihnachtsmarkt um Schloss Benrath

Der Teil der Gruppe, der in der Kälte bis zum Ende durchgehalten hat …

Am 18. Dezember trafen sich die Düsseldorf-Kölner Urban Sketcher zum Jahresabschlusstreffen am Schloss Benrath. Zu Beginn saßen wir bei Kaffee und Kuchen im La Corta zusammen, danach ging's hinaus in die Kälte zum Freiluftzeichnen.
Wir wünschen Euch allen einen besinnlichen Jahresschluss und ein inspirierendes und glückliches Jahr 2017.

Paddys Zeichnung von der Front des Hauptgebäudes mit dem Weihnachtsmarkt davor.

  
Stefanies Zeichnung aus dem Schlosspark


   
Constantins Motiv: Menschen und Skulpturen rund ums Schloss


 
Annettes Zeichnungen vom Schlossareal




     
Sven zeichnete Menschen im Café und den Weihnachtsmarkt



Evas Schnellporträt des Schlosses


Arnos Schlossperspektive im Park


  
  
Walters Zeichnungen von Schloss, Teegedeck, Skulpturen und Zeichnern


Freitag, 9. Dezember 2016

Ein sehr interessantes Zusammentreffen

Letzten Mittwoch Abend hat die Düsseldorfer USk Stammtisch Gruppe Bekanntschaft geschlossen mit einer anderen Stammtisch Gruppe, die sich im Gegensatz zu uns schon sehr lang jeden ersten MI des Monats im Destille trifft. Es ist eine Gruppe Karikaturisten, im Moment organisiert von Michael Hüter. Michael kam auf unseren Tisch zu, einen Tip der netten Barbedienung folgend, die ihm zuflüsterte, dass da auch Zeichner 2 Tische weiter sitzen. Er stellte sich und seine Gruppe vor und schien sehr interessiert zu sein, von dem, was wir machen.
Eigentlich haben wir uns auch nur getroffen, weil sich der Organisator des USk Stammtischs Düsseldorf (also ich) im Termin geirrt hat. Eigentlich treffen wir uns ja jeden 2. Mittwoch im Monat. Diesmal, eher unabsichtlich, war's der Erste. Und warum dieses Zusammentreffen nicht zum Anlass nehmen, unseren Düsseldorfer Termin nun auf jeden 1. Mittwoch zu verschieben?
Ich bin mir nicht sicher, in wieweit ich die Kontaktdaten von Michael öffentlich machen darf. Daher hier nur ein Ausschnitt und eine schnelle Karikatur von dem A4 Vorstellungs-Blatt.
Wir freuen uns auf weitere interessante Gespräche und vielleicht bekommen wir ja den einen oder anderen Karikaturisten dazu, mit uns zu zeichnen.



Donnerstag, 8. Dezember 2016

Gemeinsames Treffen von USk Rhein-Main und USk Düsseldorf/Köln/NRW in Limburg

Am Samstag, 26.11. erhielt die romantische Fachwerkstadt Limburg an der Lahn Besuch aus zwei Richtungen: Die beiden Gruppen USk Rhein-Main und USk Düsseldorf/Köln/NRW trafen sich zu ihrem ersten gemeinsamen Sketchcrawl in der Domstadt an der A3. Natürlich war die markante romanische Kathedrale ebenso ein Motiv, wie der gegenüberliegende berüchtigte Prachtbau der Bischofsresidenz. Von außen nimmt sich das Gebäude eher zurück, aber auch nach drei Jahren sprachen die Kommentare der zahlreichen Touristen und Passanten noch Bände …

Das wegen seiner explodierten Baukosten skandalumwitterte Diözesanzentrum.
Zeichnung von Arno (Zeichnung vor Ort, zu Hause koloriert). 
Klaus zeichnete das gleiche Eckgebäude aus Richtung Domvorplatz. 
Nina war das erste Mal dabei. „Limburg war mein erster Sketch Crawl, mir hat es super viel Spaß gemacht Gleichgesinnte kennen zu lernen und gemeinsam zu zeichnen. War auf jeden Fall nicht das letzte mal 


Annette zeichnete den Dom von der dahinter liegenden Burg aus.

Nach einigen Stunden auf dem kalten Domberg waren wir alle dankbar, uns unten in der Altstadt im urigen Gasthaus „Tonne“ aufwärmen und stärken zu können. Dort nutzten wir ausgiebig die Gelegenheit, die Skizzenbücher der jeweils anderen Gruppe zu durchstöbern. Es waren einige beeindruckende Skizzen dabei!

  

Leider wurde es nach unserer Einkehr jahreszeitbedingt schon fast dunkel, so dass wir nur noch wenig Zeit für einige kleine Skizzen in den Fachwerkstraßen hatten.



 
(Zeichnung oben: Arno; unten: Klaus)

 
Annettes Fachwerkimpressionen

Am Ende sammelten wir uns nochmal zum gemeinsamen Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt. Einige trotzen auch dort der Kälte und zeichneten einfach weiter.

Klaus’ Menschengruppe vom Weihnachtsmarkt
 
   
Carolas Porträts der Mit-Zeichner
Ein schönes erstes hessisch-nordrhein-westfälisches Treffen, dem hoffentlich bald weitere folgen werden.
(Leider haben bisher noch nicht alle Köln-Düsseldorfer Teilnehmer ihre Skizzen hochgeladen. Deshalb ist dieser Bericht etwas unvollständig).

Montag, 31. Oktober 2016

Jazzmeile

Inzwischen zum 20. Mal fand in Köln Dellbrück die Jazzmeile statt, ein Musikfestival, welches einige Tage lang den gesamten Stadtteil prägt. Auf öffentlichen Plätzen In Kneipen und Restaurants, in Handwerksbetrieben, Werkstätten und in Privathäusern finden viele interessante Veranstaltungen statt.

Interessenten bei einem Event aus Lesung und Musik im Foyer eines Kreditinstitutes






"Die drei Grazien" vor den Schließfächern. Da ich allerdings zu langsam gezeichnet habe, war eine der Dreien bereits entschwunden.

Während bei kühl-sonnigem Wetter die "Dicke Luft" spielt, machen es sich einige Zuhörer auf einer Bank bequem.

Abends Veranstaltung in einer Kneipe.



Dienstag, 25. Oktober 2016

Sketchcrawl auf dem Melatenfriedhof und im Ostasiatischen Museum in Köln


Am 16. Oktober 2016, einem wunderschönen Herbstsonntag, trafen sich so viele Düsseldorf-Kölner Urban Sketcher wie selten zuvor. Diesmal auf dem Melatenfriedhof in Köln. Das weitläufige Parkgelände bot an jeder Ecke tolle Zeichenmotive, so dass sich die Gruppe nach dem Gruppenfoto zunächst schnell in alle Richtungen zerstreute.

Vicky aus Bonn war zum ersten Mal dabei. Ihre Vor-Ort-Zeichnung
vom Stollwerck-Grab hat sie zu Hause noch weiterbearbeitet. 





        
Carola war sogar vor und nach dem Sketchcrawl fleißig …



Klaus zeichnete die moderne Skulptur auf einer der großen Wegkreuzungen:
„Am Sonntag, 16.01.2016 war der Melatenfriedhof in Köln Ort für den Sketchcrawl. Nach einer bis dahin ungemütlichen und verregneten Woche war der Sonntag sonnig und warm. Auf dem Melatenfriedhof selber "sprang" mich ein Denkmal an: Auf einer Wegkreuzung steht auf einer runden Rasenfläche umgeben von sechs kreisförmig angeordneten Birken eine Steinplatte. Aus dieser Platte ist mit den Umrissen eines Menschen ein Bereich entfernt worden, so dass ein Freiraum entstanden ist. Das so entfernte Stück, ein massiver Steinblock, ebenfalls mit der Silhouette eines Menschen, liegt vor der Platte. Es ähnelt von der Seite einem Sarkophag.
Wegen des Freiraumes in der Tafel und aufgrund der Lichtverhältnisse war die Tafel und ihre Umgebung in schattigen Bereichen, während hinter der Platte durch den Freiraum erkennbar, das Grün von der Sonne beschienen wurde. Herbstzeit bedeutet auch scharfe Schatten wegen der niedrig stehenden Sonne. Es bedeutet auch, dass die Sonne kürzere Wege zurücklegt als im Sommer. Deswegen verändern sich die Schlagschatten und die Hell-Dunkel-Grenzen und -Bereiche so schnell, dass ich mich schwer tat beim Zeichnen.

Außerdem wurden durch den Wind Äste bewegt, was immer wieder zusätzliche Veränderungen mit sich brachte. Am Schluss schien die Sonne auf meinen Arbeitsplatz, ich konnte nicht mehr viel erkennen, aber die Wärme und die Tatsache, dass ich auch aufhören konnte zu Zeichnen, gaben mir ein höchst angenehmes Gefühl von Behaglichkeit.

Abgerundet wurde die Veranstaltung für mich durch einen Besuch im Café des Museums für Ostasiatische Kunst. Gespräche, Erfahrungsaustausch, Skizzenbücher, Zuhören und Zuschauen fand ich wieder klasse.

Einige sind nach dem Aufenthalt im Café wieder zum Zeichnen auf den Friedhof, andere einfach in die Umgebung des Aachener Weihers gezogen. Ich selber habe einen erlebnis- und erfahrungsreichen Tag verbracht und hoffe, beim nächsten Mal wieder dabei sein zu können.“

   
Steffens stimmungsvolle Motive vom Friedhof

 
Arnos Friedhofszeichnungen


Marcos Impression eines der Friedhofsgebäude

Zwischendurch stärkten wir uns im nahen Café/Restaurant des Ostasiatischen Museums, wo wir weiter zeichneten, uns nett unterhielten oder in den Skizzenbüchern der Mit-Sketcher blätterten. Danach kehrten einige wieder zum Friedhof zurück, während sich andere leider bereits verabschieden mussten oder lieber am Museum und dem Aachener Weiher weiter zeichnen wollten. Ein schöner, sonniger Abschluss der Freiluft-Zeichensaison.

 
Marietta zeichnete den Eingangsbereich des Museums und Statuen im Foyer.

 
Arno skizzierte das Foyer und den Patio des Museums, während Steffen sich der Hasenstatue am Ende des Flurs eingehender widmete.